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PUZZLE.

Wie war das eigentlich damals so im deutschen Territorium? 

 

Also um die Zeit 500 Jahre nach Null, als der Mensch begann zu zählen.

 

In der Epoche der Urgesellschaft hatte Gemeineigentum an Produktionsmitteln, insbesondere an Grund und Boden, bestanden. Es herrschte die Gesellschaftsform der Genossenschaft, denn die Sippe war die natürliche Siedlergemeinschaft. Das Leben war friedlich. 

 

In der Bronzezeit, so 3000 nach Null, begann sich die Urgesellschaft zu zersetzen. Die primitive Warenproduktion von Metall und Vieh, der Besitz, der Gegensatz arm - reich setzte sich durch und führte zu einer sozialen Differenzierung. Klassen wurden geboren.

 

Um eine Klasse von einer anderen Klasse zu unterscheiden benötigt es natürlich immer einen Anführer, ein sogenanntes Oberhaupt, diese den Feudalismus in die Welt brachten. So begannen die Kämpfe mit Betrug, List und Gewalt, so dass sich der sogenannte Staat mit Hilfe der Kirche, der Struktur und Ordnung versprach. So wurden beispielsweise freie Bauern zu abhängigen Feudalbauern, diese für die weitere ökonomische Entwicklung - trotz Ausbeutung und Unterdrückung - für den Fortschritt des Handwerks und des Handels von großer Bedeutung waren.

 

Klassenkämpfe zwischen ausbeutenden Feudalherren und den von ihnen ausgebeuteten Bevölkerungsschichten gibt es somit schon seit überaus langer Zeit, genauso wie die Produktiventwicklung einzelner Menschen, die es möglich machten die Ware-Geld-Beziehung auszubreiten, indem leistungsfähigere Produktionsinstrumente geschaffen wurden und damit eng zusammenhängend auch die Erschließung neuer Energiequellen möglich machte.

 

Mit der Zeit entstanden dann Zentren, wir nennen sie heute Städte, die in ihrer Verwaltung, aber auch in der Spezialisierung verschiedenster Arbeitsvorgänge und Produkte zunahm. Außerhalb der Zentren lebten die verschiedensten ländlichen Siedlungsformen.

 

Aufklärung war auch schon immer vertreten. Es gab die Einen und die Anderen. Während den Einen das Mundwerk gestopft, die Zunge entfernt oder das Holz angeheizt wurde, klärten auf der anderen Seite die Geistlichen auf - man nennt sie "die Intelligenten". Aufklärung der Einen hatte immer die Sprengung der feudalistischen Ideologie zum Ziel, aber auch die Rückkehr zu sich selbst, zum Einklang mit der Natur, diese sämtliche Möglichkeiten für jedes einzelne Geschöpf bietet, um gut und gesund sowie miteinander in Gemeinschaft zu leben. Die Geistlichen siedelten irgendwann um, nachdem die Untertanen wundervolle Bauwerke errichteten, um dort zu lehren. So entstanden auch Universitäten und Hochschulen.

 

Natur- und Gesellschaftswissenschaft wurde auch gelehrt, diese im 17. und 18. Jahrhundert neben der Philosophie auch einzelwissenschaftliche Forschungen betrieben, um bedeutende Erkenntnisse zu hinterlassen. Mathematik, Physik, Biologie, Mechanik, Photometrie, als Beispiel. Staatsrecht oder eine neue Wirtschaftslehre, die den Kamerialismus herausbildete, um in Entstehung Vorschläge zur Besteuerung der Untertanen zu machen, gab es auch. Schon damals gab es sinnvolle Fächer, diese Grundsteine legten, damit man von Generation zu Generation daran weiter arbeiten kann und sinnlose Fächer, die bis heute die Ausbeutung und Unterdrückung unterstützen, für Krieg, für Ungleichgewicht, für Spaltung, für Hunger und für Armut sorgen.

 

"Puzzeln macht auch in Gemeinschaft Spaß."

 

Daniela Sommerhoff