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ALTERNATIVE ÖKONOMIE.

Unser Planet und der Mensch werden in der klassischen Ökonomie bisher entwertet. Kapital wird funktionierenden natürlichen und sozialen Systemen entzogen, anstatt dorthin zurückzufließen, wo es langfristig Wirkung entfalten könnte.

 

Statt Wohlstand breit zu verteilen, konzentrieren sich Vermögen oft bei wenigen Einzelnen - bildlich gesehen in der Spitze eines geometrischen Dreiecks.

 

Die Ressourcen, die Mensch und Natur entnommen werden, dienen zwar dem Wachstum und der Innovation – doch sie stärken selten jene Grundlagen, aus denen sie entstanden sind.

 

Mit einer alternativen Ökonomie wollen wir das ändern. 

 

Wir schaffen eine Brücke zwischen Wohlstand und Nachhaltigkeit – getragen von natürlichen Werten im Zentrum wirtschaftlichen Handelns.

 

Nachhaltigkeit wird bisher auf eine „schwarze Null“ reduziert: auf den Erhalt des Status quo, ohne echten Aufbau. Doch stabile Systeme brauchen mehr als Stillstand. Systeme brauchen Regeneration, Erneuerung und die Aktivierung natürlicher Selbstheilungskräfte.

 

Hier sind wir bei einem Modell, das Wachstum neu denkt: mit Zinseszinseffekten, bei dem die Natur – und damit auch der Mensch – als wertvoller Bestandteil anerkannt wird und als Substanzwert in Bilanzen einfließt.

 

Was wollen wir wachsen sehen?

  • Fruchtbarer Boden oder ausgelaugter Boden?
  • Stabile und wirksame Gemeinschaft oder zerbrochene Gemeinschaft?
  • Regionale Resilienz oder regionale Abhängigkeit?
  • Biologische Vielfalt oder biologische Verödung?
  • Menschlicher Sinn oder menschliche Entfremdung?

Eine Grundlage für Investitionen, die nicht nur Rendite erzielt, sondern gleichzeitig ein Fundament darstellt, welches jedem Einzelnen dient. 

 

Daniela Sommerhoff