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DEUTSCHE SPRACHE.

Guten Tag.

 

Schöner Freitag. Wer hat sich diesen Namen eigentlich ausgedacht? Ich lebe ja in Deutschland. Und in Deutschland nimmt man für gewöhnlich wörtlich.

 

Nicht nur die Sicherheit ist hier in diesem Land stets beliebt, auch die Worte sind ziemlich treffsicher. 

 

Deutsche Sprache ist wie ein Skalpell. Jedes Wort sitzt. 

 

Ein Rechtsanwalt sagt sofort, was Sache ist. Es ist kein "Lawyer" mit schwammiger Bandbreite von Strafverteidiger bis Scheidungsberater.

 

Wenn Deutsch etwas beschreiben will, dann baut es einfach ein Wort, wie

 

"Meeresdampfschifffahrtsgesellschaftskapitänsmütze". 

 

Fälle, Deklinationen, Genus. Alles sorgt für Klarheit. Kein "he, she, they" - Nebel. 

 

Englisch. Diese Wischi-Waschi-Mentalität. Alles klingt nett, ist jedoch nicht immer so gemeint. Man kann mit denselben Wörtern fast alles ausdrücken. "I´m fine" - von "mir geht es blendend", bis "ich bin kurz vorm Nervenzusammenbruch". 

 

Nun, nachdem Sohnemann eingesammelt, Fressi-Fressi auf dem Tisch steht und weil mir gerade danach ist, gönne ich mir eine kleine Pause, um ein paar Gedanken zu teilen, die mir von anderen Geistern ins Netz gegangen sind. 

 

"Januar 1943." Ein Zimmermädchen öffnete das Zimmer in einem Hotel, in dem sie arbeitete. Es war das Zimmer von Nikola Tesla. Er lag leblos auf seinem Bett, umgeben von Bauplänen für die Zukunft. Herr Tesla. Er erleuchtete nicht nur, er war zu jener Zeit auch ziemlich bescheiden und ehrlich, fast dämlich, wenn man sich weitere Gedanken, die auf Fakten beruhen, anschaut:

 

So teilte ein anderer Geist eine Anekdote zu Elon Musk. Heutige Zeit. Absolut NICHT vergleichbar mit Nikola Tesla. Er ist eher der Inbegriff der Pest, bedient sich und stellt sich generell über das Mensch-Da-Sein. Für Viele ist er ein Vorbild. Sogar für "Rotkäppchen". Für mich nicht. Elon baut versteckte Bomben als sogenannte Tesla-Flotte. Er nutzt Tesla für den größten AI-Supercomputer der Welt. Gleichzeitig soll es dezentral und skalierbar sein. Einen Schlüssel hat er auch - er nennt ihn AI5-Chip.

 

Ich frage mich stets, was bei Menschen schief gelaufen ist, dass sie erstens nicht nur den Mars bewohnbar machen wollen, sondern sich auch über die Natur stellen, als ob es ganz normal wäre.

 

Diese Zeilen lösen innerlich ganz fragwürdige und besorgniserregende Flutungen in mir aus.

 

Ich glaube Vulkane funktionieren so. Magma entsteht tief im Erdmantel. Dort schmilzt das Gestein bei überaus hohen Temperaturen. Das flüssige Gestein steigt auf und sammelt sich. Der Druck entsteht wie in einer geschüttelten Limoflasche. Wird der Druck zu groß, bahnt sich das Magma den Weg nach oben. Ist es oben, schleudert dir ein Vulkan alles um die Ohren. Nichts bleibt, wie es ist. 

 

Während also absolute Vollidioten noch heute versuchen sich an alten Bauplänen zu bereichern, heult an anderer Stelle Deutschland. Es wird sich beschwert über Politik und über die schwindende Kraft in diesem Land oder generell in Europa. Gezeigt wird dabei auch auf China. China, das Land, welches heute aufholt. Russland wurde in Beschwerde fast schon wieder vergessen. 

 

Ja, es verschiebt sich so Manches in der Welt. 

 

Aus meiner Sicht ist das kein Wunder. Schlafmützen, Weicheier, Sicherheitswütige, nicht mehr funktionsfähige Geister, die stets nur mit dem Finger zeigen, an absolut verwöhnter Gesellschaftsmanie leidend, sich partiell aufführend, als wären sie die Superkenner, müssen irgendwann auf die Rübe kriegen. Das ist völlig normal. Rein naturelles Super-Dings-Da.

 

Bevor sich jedoch etwas verschiebt, heißt es auch unermüdliche Arbeit, Durchhaltevermögen und ein klares Ziel vor Augen. 

 

Dieses Rumgeheule erträgt kein "Schwein". Vielleicht hat ja JEDE(R) Einzelne eines Kontinents oder eines Landes auch eine Aufgabe. Eine Aufgabe wäre zum Beispiel vom hohen Ross zu steigen. Und, wenn nicht das, dann doch bitte vernünftig hart erarbeitetes Geld oder Vermögen sinnvoll einzusetzen. Erhaltend, gewinnbringend und hoffentlich auch noch regenerativ. Nur als Beispiel. Könnte ja helfen.

 

Deutschland hat den Begriff „sinnvoll“ gründlich missverstanden. Statt Mut und Tatkraft sucht man Sicherheit – bei ARD, ZDF und anderen Kanälen, die alles ins Wohnzimmer spülen. Man fühlt sich informiert und bleibt doch bequem dumm. Die kommenden Generationen? Gleichgültig? Die Entwicklung des Landes? Nebensache. Anstatt anzupacken, schmiedet man lieber Auswanderungspläne. Nur wohin? Nach China? Nach Russland? Auf den Mars? Ich bleibe Zuschauer. 

 

Investiert wird heute noch in das beliebte Sparbuch, ins Festgeld, in Immobilien oder in Gold. Großartig. Wenn einem sonst nichts einfällt. Lassen wir es so. Es heißt ja: "Jedem Seins. Jedem eigenes Schicksal."

 

Sparbuch: Die Zinsen liegen unter Inflation, bedeutet dein Geld verliert real an Kaufkraft und das nicht zu knapp.
Festgeld: Minimales Risiko, aber auch minimale Rendite und langfristige Bindung. Du verpasst nicht nur Chancen, sondern stopfst deinen Verdienst auch noch in Staatsanleihen, fütterst damit träge Institutionen, wirst zum Gläubiger – und verkaufst dich selbst als fleißigen, konventionellen, vermeintlich vernünftigen Sparer.
Immobilien: Hohe Preise, hohe Finanzierungskosten, hohe laufende Ausgaben – eine schlechtere Netto-Rendite ist kaum denkbar. Die wenigen Ausnahmen sind jene Vermieter, die Kosten einfach weiterreichen und sich damit aus der Verantwortung stehlen.
Gold: Schutz vor Krisen, aber keine laufenden Erträge und starke Preisschwankungen. Absolutes Gefriergut, völlig unattraktiv für Vermögensaufbau. Ein reines "Ich weiß sonst nix-Anlagegut". Ja, der Kurs zeigt eine starke Aufwärtsbewegung. Schon mal darüber nachgedacht, warum? Wird es so bleiben? Was bringt der Wirtschaft die Anlage in Gold? Was kann Gold? Mir fällt nichts ein.

 

Neue Überflieger gibt es natürlich auch: die ETF-Jünger und die Bitcoiner. Auf den ersten Blick wirken sie attraktiv – kostengünstig, modern, zugänglich. Doch die Schwächen bleiben unsichtbar. Gesucht wird langfristige Stabilität, eine solide Basis. Stattdessen rennt der Mensch wie ein Herdentier in ein neues Theater, nur mit einer anderen, grell leuchtenden Überschrift. Am Ende kriecht man wenigen Auserwählten in den Allerwertesten – oder versteckt sich in einer Art Panikraum.

 

Diese Anlagen gelten als sicher, sind jedoch alles andere als das. Nutzen gleich NULL.

Wie blöd kann man eigentlich sein. So viele Menschen glauben an Gott. Gott, der Herdentreiber oder was!?

 

Gleichzeitig wird befürchtet, dass in Deutschland das Licht ausgehen könnte. Das wäre doch mal was. Schön den Stecker ziehen, damit jeder einzelne Schatzi auch mal was merkt. Geht ja nur schon über fünf Jahre so. Warum sollte es enden?

 

"Blöde Sardinen in Dose, eingelegt in Tomatensauße, sind wahrlich Leckerbissen."

 

Daniela Sommerhoff

 

Foto von Ben Wicks auf Unsplash